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Kohlenhydrate für Hunde

Archivdokument IAMS COMPANY

Iams ist seit 1999 eine eingetragene Marke von The Procter & Gamble Company. Dieses Dokument ist ein Archivdokument, das in der Vergangenheit vom Unternehmen Iams Pet Food bzw. für die Produkte von Iams Pet Food verwendet wurde. Sämtliche enthaltenen Angaben im Kontext der Zeit oder Geographie der ursprünglichen Verwendung sind zu ersetzen, da sich die Umstände und die Produkte mittlerweile geändert haben können. Die Produkte und deren zugehörige Informationen gelten ausschließlich für die USA. Ohne Zustimmung von P&G ist die überlassung oder weitere Nutzung dieser Unterlagen nicht gestattet.


DAS KOHLENHYDRATRÄTSEL: WIE PROFITIERT MEIN HUND DAVON?

Sean M. Murray, PhD
Gregory D. Sunvold, PhD
Research and Development Division
The Iams Company, Lewisburg, Ohio USA
Presented at the Iams Breeder' Symposium, 2002 - 2003 Edition

EINFÜHRUNG

Kohlenhydrate sind die größte Gruppe organischer Verbindungen in der Natur, die hauptsächlich in Pflanzenmaterial auftreten. Pflanzen nehmen die Energie der Sonnenstrahlen auf und speichern sie in Form von Kohlenhydraten. Diese Pflanzen und das Korn, das sie bereitstellen, werden dann als wesentliche Bestandteile von Nahrungsprodukten für Hunde verwendet. Im Vergleich zu anderen wichtigen Inhaltsstoffen, die Eiweiß und Fett liefern, werden Kohlenhydrate im Allgemeinen jedoch als die unbedeutendste Gruppe eingestuft und gelten häufig als "Füllstoff". Kohlenhydrate liefern jedoch nicht nur "Volumen" in der Nahrung, sondern dienen auch als hervorragende Energiequelle für den Stoffwechsel der Hunde. Das Rätsel um die Verwendung von Kohlenhydraten in Hundenahrung konzentriert sich demnach auf das Verständnis, wie sich verschiedene Kohlenhydratquellen auf den Blutzuckerspiegel auswirken - um entweder kurzfristig oder nachhaltig Energie zu liefern - und wie der Blutzuckerspiegel von Hunden jeden Alters und Lebensstils am günstigsten beeinflusst werden kann.

EINTEILUNG DER KOHLENHYDRATE

Kohlenhydrate werden in zwei Kategorien eingeteilt: einfache und komplexe Kohlenhydrate. Einfache Kohlenhydrate werden häufig als "Einfachzucker" bezeichnet, da sie aus einem oder zwei Zuckermolekülen bestehen. Eine Aufspaltung dieser Zucker vom Verdauungsapparat ist größtenteils nicht erforderlich: Sie können vom Dünndarm leicht resorbiert werden. Einige Beispiele sind Fruktose (Fruchtzucker), Saccharose (Haushaltszucker) und Laktose (Milchzucker). Komplexe Kohlenhydrate bestehen ebenfalls aus Einfachzuckern, jedoch bilden sie weitaus längere und komplexere Ketten, die von den Enzymen des Darms aufgespalten werden müssen, bevor sie resorbiert und verwendet werden können. Zu den komplexen Kohlenhydraten gehören Stärken wie Vollkorn und Kartoffeln.

WAS IST STÄRKE?

Unter Stärke versteht man lediglich mehrfach verknüpfte Glukoseketten, die von Pflanzen effektiv verdichtet wurden, um Energie für das Wachstum und die Produktion von Samen, z. B. Getreidekörner, zu speichern. Ernährungswissenschaftler wissen bereits seit vielen Jahren, dass die Stärke, im Speziellen die in diesen Getreidekörnern enthaltene Glukose, eine auf einfache Weise zugängliche Energiequelle für Hunde ist. Aufzeichnungen über Hunde, denen Kohlenhydrate gefüttert wurden, gehen bis in die späten 1770er Jahre zurück, als Gemüse in der Regel die Nahrungsgrundlage von Hunden darstellte.1 Heutzutage stammt die in der Hundenahrung enthaltene Stärke vorwiegend aus Getreidekörnern, die per Extrusionsverfahren eingebunden werden.

Stärke kommt häufig in den Samen von Getreidekörnern und in Knollen (Kartoffeln) vor und entspricht bis zu 70 bis 80 % der Trockenmasse eines Getreidekorns. Sie spielt eine bedeutende Rolle (Abbildung 1) für den Nährwert einer Hundenahrung, da sie als primäre Energiequelle für viele Körperfunktionen gilt und für die Synthese und den Stoffwechsel anderer Nährstoffe notwendig ist. Beispielsweise wird Glukose, die von der Stärke abgeleitet wird, vom Gehirn und den roten Blutkörperchen als einziger Energielieferant für ihre ordnungsgemäße Funktion verwendet. Darüber hinaus liefert Stärke den Tieren nicht nur eine hervorragende Quelle für verstoffwechselbare Energie, sondern beeinflusst auch die Herstellungsweise von Produkten, indem sie dafür sorgt, dass sich Inhaltsstoffe entsprechend der Nahrungsform (gemahlen oder mit unterschiedlicher Beschaffenheit) dehnen lassen und zusammengehalten werden.

Abbildung 1. Bedeutung von Stärke in Hundenahrung

VERSTOFFWECHSELUNG VON STÄRKE IN GLUKOSE

Durchschnittlich stammen 30 bis 60 % der Stoffwechselkalorien in einem Fertigprodukt aus Stärke. Für die Entwicklung von Hundenahrung kommen zwar mehrere Stärkequellen in Frage, dennoch sind nicht alle Stärkequellen gleich. In der Regel müssen alle Stärken zunächst bis zu ihrem grundlegenden Baustein Glukose aufgespalten oder abgebaut werden. In einigen Stärkequellen sind jedoch komplexere Kohlenhydrate (und letztendlich mehr potenziell verfügbare Glukose) als in anderen enthalten. Bei einigen Stärken können darüber hinaus eine zusätzliche Verdauungszeit oder bestimmte Enzyme im Verdauungsprozess erforderlich sein, um die verfügbare Glukose freizusetzen. Dies wird durch einen Prozess erreicht, in dem Verdauungsenzyme die chemischen Bindungen, die mehrere Glukosemoleküle zunächst zu Stärke verbunden haben, aufbrechen.

Bei Hunden sind die wichtigsten Enzyme, die die Aufspaltung der Stärke koordinieren, die Alpha-Amylasen. Diese Enzyme werden im Speichel und von der Bauchspeicheldrüse abgesondert, binden sich an die großen Stärkemoleküle und spalten die Stärke in einfachere Zucker auf. Letztendlich führt dieser Prozess zur Produktion von Glukose, die als wichtigste Kraftstoffquelle für alle Zellen des Körpers verwendet wird. Es gibt bei Hunden mehrere andere, spezifische Verdauungsenzyme, die für die Verstoffwechselung zahlreicher anderer Kohlenhydrate von Bedeutung sind. Während des gesamten Lebens Ihres Hundes - vom Welpen bis zum geliebten älteren Gefährten - sind diese Enzyme ebenfalls für die Freisetzung von Glukose aus vielen weiteren einfachen und komplexen Kohlenhydraten wesentlich.

DIE BEDEUTUNG VON GLUKOSE

Die Verstoffwechselung von Stärke in Glukose ist von großer Bedeutung, da Glukose das wichtigste Endprodukt der Stärkeverdauung sowie die hauptsächliche Kraftstoffquelle für die Zellen des Körpers ist. Glukose kann vom Dünndarm einfach aufgenommen werden, wird in den Blutgefässen transportiert und zirkuliert in der Blutbahn, um das Gewebe mit dem notwendigen Kraftstoff zu versorgen. Die Geschwindigkeit der Stärkeverdauung und Stärkeaufnahme ist direkt für den Anstieg des Glukosespiegels im Blut unmittelbar nach einer Mahlzeit verantwortlich. Die Auswahl der richtigen Stärkequelle hat demnach eine große Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel eines Hundes.

DIE BEDEUTUNG VON INSULIN

Insulin ist ein Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse als Reaktion auf erhöhte Glukosewerte im Blut produziert wird. Der Umfang der Insulinreaktion ist direkt proportional zum Glukosespiegel in der Blutbahn. Je mehr Glukose also im Blut vorhanden ist, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet. Insulin unterstützt die effiziente Speicherung und Verwendung von Glukosemolekülen durch Regulierung ihres Transports zu den verschiedenen Zellmembranen. Insulin ist der Schlüssel, der die Zelle entriegelt und der Glukose den Zutritt und deren Verstoffwechselung ermöglicht (Abbildung 2). Wie bei Glukose ist also die Insulinmenge bei Hunden nach einer Mahlzeit stark von der Verdauung und Aufnahme der in der Nahrung enthaltenen Stärke abhängig.

Abbildung 2. Insulin ist der Schlüssel, der die Zelle entriegelt und der Glukose den Zutritt und deren Verstoffwechselung ermöglicht.

GLUKOSE- UND INSULINREAKTION NACH EINER MAHLZEIT

Die Bedeutung der Glukose- und Insulinreaktion nach der Mahlzeit auf verschiedene Kohlenhydratquellen gewinnt immer größere Beachtung. Bei Hunden kann die Fähigkeit des Körpers, Glukose zu regulieren, in verschiedenen Lebensphasen oder bei Auftreten bestimmter Krankheiten beeinträchtigt sein. Diabetes, Übergewicht, Trächtigkeit und Altern sind Beispiele für diese Lebensphasen oder Krankheiten.

Eine der größten Sorgen bei übergewichtigen Haustieren ist der anormale Glukosestoffwechsel, da Übergewicht und schwacher Glukosestoffwechsel eng miteinander verbunden sind. Tiere mit beeinträchtigter Glukoseregulierung haben Schwierigkeiten, Glukose im Blut zu speichern, und die Glukosemengen bleiben im Vergleich zu gesunden Tieren über einen längeren Zeitraum erhöht. Um also den Normalzustand bei diesen Tieren schneller zu erreichen, sollten Produkte gefüttert werden, die die Glukosereaktion nach einer Mahlzeit einschränken.

Ursprünglich vertrat man die Ansicht, dass komplexe Kohlenhydrate (Stärken) zu geringeren Glukosezunahmen führen, da ihre Stoffwechselrate unter der von einfachen Kohlenhydraten liegt.2 Mehrere Studien über die Glukose- und Insulinreaktion auf einfache und komplexe Kohlenhydrate nach einer Mahlzeit haben diese Annahme jedoch widerlegt.2-6 In einigen Fällen führten komplexe Kohlenhydrate zu vergleichbaren Blutzucker- und Insulinreaktionen wie einfache Kohlenhydrate.3,4,6 Nach einer Mahlzeit werden Blutglukosezunahmen offenbar von mehreren Faktoren in der Nahrung wie der chemischen Beschaffenheit von Kohlenhydraten7,8 Eiweiß, Fett,9 Fasern10 und der Art der Lebensmittelverarbeitung beeinflusst.11

Beim Menschen wurden die verschiedenen Stärkequellen in Bezug auf ihre Blutzuckerreaktion klassifiziert.12,13 Als Bezugspunkt wurde bei dem sich ergebenden "glykämischen Index" Weißbrot verwendet, und alle anderen Nahrungsmittel wurden entsprechend dazu eingestuft.14 Schließlich wurde eine internationale Tabelle des glykämischen Indexes veröffentlicht, in der Hunderte von Einzelangaben erfasst sind. Der glykämische Index und die Kohlenhydratmengen in der Nahrung wurden zur Erläuterung von etwa 90 % der Gründe für die Unterschiede bei der Glukose- und Insulinreaktion auf eine Mahlzeit verwendet.15 Diese Beurteilung der Auswirkung einer bestimmten Stärke auf den Glukose- und Insulinspiegel im Blut ist von Bedeutung, um deren Auswirkung auf die Glukosereaktion zu bestimmen. Für Tiere wurde bislang kein derartiger glykämischer Index entwickelt.

IST DIE STÄRKEQUELLE VON BEDEUTUNG?

Die Quelle der Stärke wirkt sich klinisch relevant auf die Blutzuckerreaktion aus. Die Aufnahme eines Produkts mit Vollkorn-Sorghum senkt beispielsweise die Plasmaglukose-Spitzenwerte und den Prozentsatz der glykämischen Reaktion bei Diabetikern im Vergleich zum Verzehr von Gerichten mit geschältem Sorghum, Weizen und Reis.16 Beim Menschen besitzt Gerste den niedrigsten glykämischen Index im Vergleich zu anderen Stärkelieferanten wie Mais, Weizen, Reis und Hirse.12 Diese Ergebnisse legen nahe, dass sich die Quelle der Stärke bei Tieren mit 1 Magen und beim Menschen auf die Glukose- und Insulinreaktion auswirkt.

UNTERSUCHUNG VON STÄRKEQUELLEN IN HUNDENAHRUNG

Vor dem Hintergrund, dass Kohlenhydrate ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Nahrung für Hunde sind, hat The Iams Company eine Studie zur Bewertung der Blutzuckerreaktion auf Produkte, die jeweils Mais, Weizen, Gerste, Reis oder Sorghum als wichtigste Energiequelle enthielten, an 30 klinisch unauffälligen, ausgewachsenen Hunden mit stabilem Gewicht durchgeführt. Die Hunde wurden entsprechend den Anforderungen des Tierschutzgesetzes einzeln untergebracht. Sämtliche Vorgänge wurden von der US amerikanischen Ethikkommission "Institutional Animal Care and Use Committee" überprüft, und die Hunde wurden während der gesamten Studie artgerecht und gemäß den ethischen Vorgaben behandelt.

Jede Testphase dauerte mindestens 2 Wochen, und ein Blutzuckerreaktionstest wurde am Ende jeder Testphase durchgeführt. In der ersten Studie wurden die Hunde nach dem Zufallsprinzip in eine von 5 Behandlungsgruppen mit jeweils 6 Tieren eingeteilt. Die Hunde wurden in der zweiten Phase erneut nach dem Zufallsprinzip einer Gruppe mit einem unterschiedlichen Testprodukt zugeordnet. Unmittelbar nach der Entnahme von 2 Bezugsblutproben in einem Abstand von etwa 10 Minuten erhielten die Hunde eine auf Basis ihres Körpergewichts ermittelte Portion der Nahrung sowie einen Zeitraum von 15 Minuten für den Verzehr des Testprodukts. Zeit 0 entsprach dem Ende der Nahrungszufuhr. Die Blutproben wurden 10, 20, 30, 45, 60, 120, 180 und 240 Minuten nach dem Verzehr der Nahrung entnommen. Das extrahierte Plasma wurde auf Glukose und Insulin untersucht.

In der Stabilisierungsphase erhielten die Hunde ihre jeweilige gewohnte Nahrung. Die tägliche Nahrungszufuhr wurde in diesem Zeitraum für jedes Tier angepasst, um das Körpergewicht zu stabilisieren. Die fünf Testprodukte enthielten jeweils einen vergleichbaren Stärkeanteil, so dass die Blutzuckerreaktion nicht durch die Unterschiede in der Kohlenhydrataufnahme beeinflusst wurde. Die Beurteilung der Kohlenhydratquellen in einer vollständigen Nahrungsmatrix wurde ebenfalls berücksichtigt. Um dies zu erreichen, waren wesentliche Unterschiede in den Eiweißmengen erforderlich, während die Fettmengen in etwa gleich blieben. Die Konzentrationen der folgenden Nährstoffe waren in allen Produkten identisch: 32 % Eiweiß, 10 % Fett und 30 % Stärke.

Bei den verschiedenen Getreidequellen handelte es sich um Mais, Weizen, Gerste, Reis und Sorghum. Die Testprodukte wurden ähnlich verarbeitet, d. h., jede Stärkequelle lag in Form von Vollkorn und ungeschält vor. Die Supplementierung mit Mikronährstoffen war in den verschiedenen Produkten konstant, da bestimmte Vitamine17,18 und Mineralstoffe19,20 nachweislich die Anzeichen von Glykämie verändern. Die individuelle Tagesration basierte auf der Nahrungszufuhr während der Stabilisierungsphase. Die Glukose- und Insulinmengen wurden nach von Ernährungswissenschaftlern anerkannten Standardlaborverfahren analysiert.21 Die Ergebnisse der Glukose- und Insulinuntersuchungen von beiden Bezugsblutproben wurden gemittelt und als 1 Bezugswert erfasst (auch "Fläche unter der Kurve" oder AUC genannt).

ERGEBNISSE DER STUDIE

Die Ergebnisse der Studie werden in Tabelle 1 zusammengefasst. Beim Reisprodukt wurden höhere Glukosewerte zwischen dem 20-Minuten- und dem 180-Minuten-Messpunkt nach der Aufnahme sowie der höchste durchschnittliche Glukosespitzenwert und der höchste Spitzenwert nach der Mahlzeit gemessen (Abbildung 3). Das Sorghumprodukt ergab durchgehend geringere Plasmaglukosewerte nach der Mahlzeit als die anderen Produkte zwischen dem 20-Minuten- und dem 60-Minuten-Messpunkt, und die Glukosewerte stiegen an den verbleibenden Messpunkten schrittweise an. Beim Sorghumprodukt wurden zudem die niedrigsten durchschnittlichen Glukosewerte gemessen (Abbildung 3). Die Glukosereaktion auf Mais, Weizen und Gerste befand sich im Vergleich zu Sorghum und Reis im Mittelfeld, wobei Mais tendenziell die niedrigste Glukosereaktion unter den drei Produkten lieferte. Beim Reisprodukt wurde eine wesentliche Zunahme im Blutinsulingehalt am 45- und 60-Minuten-Messpunkt im Vergleich zu allen anderen Testprodukten gemessen. Das Reisprodukt führte ferner zu einem höheren durchschnittlichen Insulingehalt und zum Insulinspitzenwert (Abbildung 4).

Tabelle 1. Zusammenfassung einer Studie zu den Auswirkungen verschiedener Stärkequellen in Hundenahrung.

Reis

  • Höherer Glukosegehalt
  • Höchster durchschnittlicher Glukosewert
  • Höchster Spitzenwert nach der Mahlzeit
  • Zunahme im Blutinsulingehalt
  • Höherer durchschnittlicher Insulingehalt
  • Höherer Insulinspitzenwert
  • Reisbasierte Produkte erhöhen die Blutzuckerreaktion nach einer Mahlzeit und führen zu wesentlich höheren Glukose- und Insulinreaktionen nach der Mahlzeit.
  • Bei ausgewogener Verwendung kann Reis in Produkten, die speziell für Hochleistungshunde zur schnellen und nachhaltigen Energiebereitstellung entwickelt wurden, effektiv wirken.
  • Reis sollte nicht als hauptsächliche Kohlenhydratquelle in einem Produkt für Tiere mit schwacher Glukoseregulierung verwendet werden, z. B. bei Diabetes und Übergewicht.

Sorghum

  • Niedrigere Plasmaglukosewerte nach der Mahlzeit
  • Schrittweise ansteigende Glukosewerte
  • Niedrigster durchschnittlicher Glukosegehalt
  • Mittlere Insulinreaktion
  • Sorghumbasierte Produkte zeigen die niedrigste Glukosereaktion nach der Mahlzeit.
  • Ernährungsempfehlungen für die Verbesserung der Glukoseregulierung bei Hunden sollten Sorghum beinhalten.

Mais

  • Mittlere Glukosereaktion im Vergleich zu Reis
  • Mittlere Insulinreaktion im Vergleich zu Reis
  • Niedrigere Glukosereaktion im Vergleich zu Weizen und Gerste
  • Mais in Verbindung mit Sorghum, Gerste oder beiden unterstützt eine ausgeglichenere Glyzerinreaktion.

Weizen

  • Mittlere Glukosereaktion im Vergleich zu Reis
  • Mittlere Insulinreaktion im Vergleich zu Reis
  • Weizen ist bei der Glukoseregulierung nicht so wirksam wie Mais.
  • Kann als zweite Stärkequelle zusammen mit geeigneten Mengen an Sorghum und Gerste verwendet werden.

Gerste

  • Mittlere Glukosereaktion
  • Niedrigste Plasmainsulinwerte
  • Niedrigste Insulinreaktion
  • Gerste lieferte die niedrigste Insulinreaktion nach der Mahlzeit.
  • Ernährungsempfehlungen für die Verbesserung der Regulierung von Glyzerin (Glukose und Insulin) bei Hunden sollten Gerste beinhalten.

Kombinierte Kohlenhydratquellen

  • Mais
  • Reis
  • Sorghum

Wenn besonders hohe Energiemengen erforderlich sind, kann eine Kombination aus Mais, Reis und Sorghum sehr aktiven oder athletischen Hunden schnell Energie für große Kraftanstrengungen liefern und gleichzeitig dafür sorgen, dass Körpergewicht und körperliche Verfassung auch unter Extrembedingungen aufrecht erhalten werden.

Abbildung 3. Durchschnittliche Glukosereaktion nach der Mahlzeit auf die untersuchten stärkebasierten Produkte (Durchschnitt = Durchschnitt der Bezugswerte, Proben nach 10, 20, 60, 120, 180 und 240 Minuten) bei Hunden. Abbildung 4. Durchschnittliche Insulinreaktion nach der Mahlzeit auf die untersuchten stärkebasierten Produkte (Durchschnitt = Durchschnitt der Bezugswerte, Proben nach 10, 20, 60, 120, 180 und 240 Minuten) bei Hunden.

Umgekehrt ergab das gerstebasierte Produkt die niedrigsten Plasmainsulinwerte zwischen dem 20-Minuten- und 240-Minuten-Messpunkt sowie die niedrigste Insulinreaktion. Die Produkte mit Mais, Weizen und Sorghum ergaben bei den meisten Insulinreaktionskriterien in der Regel mittlere Werte.

SCHLUSSFOLGERUNGEN DER STUDIE

In dieser Studie wurde gezeigt, dass das reisbasierte Produkt die Blutzuckerreaktion nach einer Mahlzeit erhöhte und zu wesentlich höheren Glukose- und Insulinreaktionen nach der Mahlzeit führte. Sorghum führte in der Regel zur niedrigsten Glukosereaktion nach der Mahlzeit, während bei Gerste die niedrigste Insulinreaktion nach der Mahlzeit gemessen wurde. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Stärkequelle die Glukose- und Insulinreaktion bei Hunden nach einer Mahlzeit beeinflusst.

ERNÄHRUNGSEMPFEHLUNGEN

Wie genau profitiert Ihr Hund also davon? Es ist denkbar einfach: Die Produkte von Eukanuba® und Iams® enthalten exakt die Kohlenhydratarten, die für einen optimalen Zucker- und Insulinspiegel im Blut der Hunde sorgen. Die Kohlenhydrat-Studien von Iams haben belegt, dass einige Produkte durch die Kombination verschiedener Kohlenhydratquellen die speziellen Ernährungsbedürfnisse Ihres Hundes in den einzelnen Lebensphasen und für seine individuellen Lebensgewohnheiten besonders gut erfüllen können. Iams verwendet Kohlenhydratquellen wie Sorghum, Mais und Gerste, die ausgesprochen leicht verdaulich sind und demnach von ihrem Hund zu einem hohen Prozentsatz verstoffwechselt werden können, um Energie freizusetzen. Die Besonderheit bei den Kohlenhydratquellen in den Hundenahrungen von Eukanuba® und Iams® ist, dass diese relativ langsam aufgespalten werden, wodurch sich nach einer Mahlzeit moderate und stabile Glukose- und Insulinwerte im Blut ergeben. Durch die Senkung des Blutzuckers liefern Produkte mit dieser Rezeptur nachhaltig Energie.

Zu den Ernährungsempfehlungen für die Verbesserung der Glukoseregulierung bei Ihrem Hund sollten also Produkte mit den Zutaten Sorghum, Mais und Gerste gehören. Dabei ist zu beachten, dass im Falle eines außergewöhnlichen Energiebedarfs eine Kombination aus hochverfügbaren Kohlenhydratquellen (Mais, Reis, Sorghum) sehr aktiven oder athletischen Hunden schnell Energie für große Kraftanstrengungen liefern und gleichzeitig dafür sorgen kann, dass Körpergewicht und körperliche Verfassung auch unter Extrembedingungen aufrecht erhalten werden. Reis als Hauptlieferant für Kohlenhydrate wird jedoch nicht für Tiere mit schwacher Glukoseregulierung empfohlen, z. B. für Hunde mit Diabetes oder Übergewicht.

Mit diesen letzten fehlenden Informationen können Sie als Hundebesitzer nun endlich das Kohlenhydraträtsel lösen: Unterstützen Sie die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes mit den Produkten von Eukanuba® und Iams®, die die richtigen Kohlenhydratquellen für eine optimale Glukoseregelung enthalten.

Eukanuba und Iams sind eingetragene Marken von The Iams Company.

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